Große Brennnessel: Unterschied zwischen den Versionen

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Durch gehäuftes Auftreten von Brennesseln ''(auch der Urtica dioica)'' wird auf hohen Stickstoffgehalt des Bodens verwiesen, der das Pflanzenwachstum fördert.<ref>Martin Gödicke Berichtsheft und Ausbildungsnachweis - Sachbericht "Un- und Wildkräuter" 18. Kalenderwoche 1993</ref>
 
Durch gehäuftes Auftreten von Brennesseln ''(auch der Urtica dioica)'' wird auf hohen Stickstoffgehalt des Bodens verwiesen, der das Pflanzenwachstum fördert.<ref>Martin Gödicke Berichtsheft und Ausbildungsnachweis - Sachbericht "Un- und Wildkräuter" 18. Kalenderwoche 1993</ref>
 
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Version vom 3. Dezember 2015, 00:17 Uhr

große Brennnessel

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bald erscheint ein Foto Plantargo major

Familie Urticaceae
Gattung Urtica
Art dioica
deutscher Name große Brennnessel

Die Große Brennessel (bot. Urtica dioica L.) ist eine allbekannte Pflanze. Sie gehört zur Familie der Brennnesselgewächse (bot. Urticaceae)

Allgemein

Namensgebung (botanisch)

Die botanische Namensgebung erfolgte von den Entwicker der binomischen Nomenklatur durch den Botaniker Carl von Linnẻ. Dafür steht das "L" in der Namensgebung, welches das allgemeine Kennzeichen dafür ist, dass es (bis zum heutigen Zeitpunkt) auf Selbigen beruht und keine Änderungen durch Fachkongresse des ICBN unterliegen oder künfig unterliegen werden.

Verbreitung

Die große Brennnessel ist im ganzen europäischen Raum verbreitet und blüht zwischen Juli-Oktober auf Wegrändern, in lichten Wäldern und Parkanlagen.

charakteristische Merkmale

Die Pflanze ist zweihäusig. D.h. die blühenden Pflanzen tragen entweder männliche oder weibliche Blüten. Ihre Länge beträgt zwischen 50 - 150cm. Die Pflanze enthält Ameisensäure, welche das typische "brennen" hervorruft. Sie enthält weiterhin reichlich Vitamin C, pflanzliche Gerbstoffe, organische Säuren und Provitamin A.

Verwendung

Medizin

Ebenso wie die zahlreichen anderen Brennesselarten wird sie aufgrund ihrer Inhaltsstoffe als Heilpflanze verwendet. (Rheumatherapie...)

Landwirtschaft/Gartenbau

Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe kann sie in Form als Aufguss (Jaucheaufguss) zur Vertreibung von Schadorganismen und deren biologische Bekämpfung eingesetzt werden. Sie stärkt durch ihren hohen Stickstoffanteil das Pflanzenwachstum und wird somit zudem als natürlicher Pflanzendünger verwendet. Restbestände dieses Aufgusse können zur Kompostierung weiterverwendet werden.

Indikator (Zeigerpflanze)

Durch gehäuftes Auftreten von Brennesseln (auch der Urtica dioica) wird auf hohen Stickstoffgehalt des Bodens verwiesen, der das Pflanzenwachstum fördert.[1]

Einzelnachweis

  1. Martin Gödicke Berichtsheft und Ausbildungsnachweis - Sachbericht "Un- und Wildkräuter" 18. Kalenderwoche 1993